Abensbrücke, Abensberg

Ersatzneubau der Brücke über die Abens mit Kreisverkehr

Der Ersatz-Brückenneubau der bestehenden Abensbrücke (Baujahr 1907) löst eine Tonnagebeschränkung der Bestandsbrücke auf. Am nördlichen Brückenkopf kreuzen sich die St 2144, die Babostraße und die Abensstraße. Diese unübersichtliche Verkehrsführung wird durch einen Kreisverkehr aufgewertet. Dadurch wird der Verkehrsfluss in einer stark befahrenen Verkehrsachse (bis zu 13.500 Fahrzeuge pro Tag) verbessert. Um den Platz für einen Kreisverkehr zu schaffen, wird dieser zur Hälfte auf das Brückenbauwerk gelegt. Dadurch ergibt sich eine technisch anspruchsvolle Brückengeometrie.

Das Brückenbauwerk ist als integrales, vorgespanntes Einfeldrahmenbauwerk in Fertigteilbauweise geplant. Aufgrund der Grundrissgeometrie (Kreisverkehr) sind die Fertigteile im Grundriss trapezförmig aufgefächert. Die Fertigteilbauweise verkürzte die Bauzeit und minimierte die Verkehrsbeeinträchtigungen. Darüber hinaus gewährleiste die Fertigteilbauweis einen während der Bauzeit uneingeschrängten Hochwasserabfluss.

Im Zuge des Brückenneubaus werden ebenso die bestehenden Stützwandbauwerke entlang der Abensstraße und Max-Bronold-Straße im Anschluss an das nördliche Widerlager der Brücke erneuert.

Als besondere Herausforderung ist die kurze Bauzeit von 11 Monaten zwischen den Gillamoos 2024 und 2025 zu nennen.

Bereich Baustatische Prüfung
Bauherr Freistaat Bayern
Staatliches Bauamt Landshut
Standort Abensberg
Leistungen Baustatische Prüfung
Bauzeit September 2024 – August 2025
Prüfzeitraum Januar 2024 – September 2025
Gesellschaft ZMH Prüfingenieure GbR

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