Brückennachrechnungen

Echelsbacher Brücke
© Sebastian Jahn/AIRpixEchelsbacher Brücke

Brückennachrechnungen: Heute für die Zukunft planen

Deutschlands Wirtschaft ist auf eine zuverlässige Verkehrsinfrastruktur angewiesen. Die Überprüfung des Zustands der dazugehörigen Brückenbauwerke ist eine wesentliche Aufgabe für Sie als Bauherrn und uns als Ingenieur:innen. Gerade angesichts der notwendigen Ressourcenschonung gewinnt der Erhalt dieser Brücken zunehmend an Bedeutung.

Der Lebenszyklus von Ingenieurbauwerken und die sich über den Nutzungszeitraum ändernden Anforderungen führen dazu, dass die Baulastträger Informationen zur Zukunftsfähigkeit und Standsicherheit der Bauwerke benötigen.

Wir von der ZM-I Gruppe beurteilen die Leistungsfähigkeit von allen Brückenbauwerken im Straßen- und Eisenbahnverkehr. Das heißt, wir stellen den Bauwerkszustand fest und überprüfen rechnerisch die Standsicherheit für die zukünftig zu erwartenden Verkehrslasten, die kontinuierlich zunehmen.

Unter dem Ansatz von rechnerischen und bauwerksdiagnostischen Methoden bewerten wir den Brückenbestand im Bereich der Straßen- und Schieneninfrastruktur. Die Ergebnisse dienen Ihnen als Bauherrn als Entscheidungsgrundlage für die Zukunftsfähigkeit Ihres Bauwerks.

Mehr lesen

Brückennachrechnungen sind besonders wichtig für den Erhalt des Bestandes

Der Erhalt und die Verfügbarkeit der vorhandenen Bausubstanz sind nicht nur im Hinblick auf den materiellen Ressourcen- und Energieeinsatz von großer Bedeutung, sondern auch in Bezug auf den weiter steigenden Anteil an Infrastrukturbauwerken. Die Kenntnis über den Zustand und die Zukunftsfähigkeit der Bauwerke ist dabei essenziell für ein erfolgreiches Unterhalts- und Betriebsmanagement.

Genau an diesem Punkt setzen wir von der ZM-I Gruppe mit der Brückennachrechnung an. Das Ziel ist es, die Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit der Brücken im Hinblick auf den aktuellen und zukünftigen Verkehr rechnerisch zu bewerten. Dabei geht es uns nicht nur darum, Ihnen als Bauherrn Berechnungsergebnisse an die Hand zu geben, sondern die Ergebnisse transparent zu beleuchten und Ihnen mögliche Schritte für das weitere Vorgehen aufzuzeigen, die Sie bei den weiteren Entscheidungen unterstützen.

Mehr lesen
Die Brücke Hachinger Tal
Die Brücke Hachinger Tal

Sie haben Fragen oder wünschen sich eine  Beratung? Melden Sie sich gerne bei uns! Gerne bringe ich Sie mit der Fachabteilung in Kontakt.

Cäcilie Gantevoort, Referentin für Kommunikation

Nachrechnungen von Straßen- und Eisenbahnbrücken

Aus den gestiegenen Verkehrsbelastungen, den teils höheren Anforderungen an die Sicherheitssysteme der Brücken, dem baulichen Zustand oder bauartbedingten Besonderheiten (Spannungsrisskorrosion, Koppelfugen) ergibt sich der Bedarf zur Nachrechnung bestehender Brücken.

Bei einer Nachweisführung wie für Neubauten fließen die Erkenntnisse, die man über den Nutzungszeitraum des Bauwerks gewonnen hat, nur unzureichend mit ein. Vor diesem Hintergrund erfolgt die rechnerische Bewertung von Brücken im Bereich der Straßen- und Eisenbahninfrastruktur auf der Grundlage der Nachrechnungsrichtlinie beziehungsweise der Richtlinien der DB InfraGo AG.

Der Einsatz zerstörungsfreier Prüfmethoden im Rahmen unserer Bauwerksuntersuchungen können außerdem zur Verbesserung der Nachrechnungsergebnisse beitragen.

Nachrechnung von Brücken: Eine komplexe Aufgabe

Die Nachrechnung von Bestandsbauwerken und insbesondere Brückenbauwerken ist eine komplexe Aufgabenstellung. Das ergibt sich daraus, dass der Bestand mit seinen Abmessungen und Materialien fix vorgegeben ist und man im Gegensatz zum Neubau die rechnerisch erforderlichen Dimensionen nicht frei festlegen kann.

Durch die Nachrechnungen als mehrstufiges Konzept wird erreicht, dass mit jeder Berechnungsstufe der Ist-Zustand des Bauwerks mehr an Bedeutung gewinnt, ohne dass dabei das geforderte Sicherheitsniveau verringert wird.

Dafür ist es wichtig, zusätzliche Informationen zu den tatsächlichen Abmessungen und Baustoffkennwerten des Bauwerks zu gewinnen, die in die Nachrechnung mit einfließen. Das kann durch eine Bauwerksuntersuchung erreicht werden. Bei uns in der ZM-I Gruppe erhalten Sie beide Leistungen direkt aus einer Hand.

Unsere Berechnungen führen wir dabei nicht nur mit den gängigen Berechnungsmethoden durch, sondern können auch in den höheren Nachweisstufen der Nachrechnung auf wissenschaftliche Berechnungsmethoden zurückgreifen, die das nicht-lineare Tragverhalten der Werkstoffe noch realitätsnaher erfassen.

Die Nachrechnung ist Basis für die Bestandserhaltung und somit ein wichtiger Bestandteil einer ressourcenschonenden Infrastruktur, die uns allen dient.

Zeigt die Nachrechnung, dass die geforderte Sicherheit nicht mehr gegeben ist, stellt sich die Frage nach dem weiteren Lebensverlauf einer Brücke. Abreißen und neu bauen oder erhalten? Die Instandsetzung und somit der Erhalt von Bauwerken ist – inklusive grauer Energie – mit deutlich geringerem Ressourcen- und Energieverbrauch verbunden als ein Abbruch und Neubau. Ziel muss es sein, den Bestand, wenn möglich, zu erhalten.

Mehr lesen
Echelsbacher Brücke
© Florian Jahn/BSE-AirpixEchelsbacher Brücke

Die Leistungen der ZM-I Gruppe auf einen Blick 

  • Nachrechnungen aller Brückenbauwerke, wie Straßen- und Eisenbahnbrücken, Tief- und Tunnelbauwerke
  • Nachrechnung bestehender Brücken gemäß der Richtlinie zur Nachrechnung von Straßenbrücken in allen Stufen
  • Nachrechnung gemäß Ril 805 für Eisenbahnüberführungen
  • Nachrechnungen gemäß Handlungsanweisungen Spannungsrisskorrosion beziehungsweise Koppelfugen
  • Methoden der Bauwerksdiagnostik zur Bestimmung des Bauwerkszustandes
  • Anwendung weiterführender Berechnungsmethoden im Rahmen einer Nachrechnung nach Stufe 4 der Nachrechnungsrichtlinie

Unsere Qualifikationen im Bereich der Brückennachrechnung

Erfahrene Ingenieur:innen mit viel Expertise begleiten Sie im Projekt.

Jetzt Kontakt aufnehmen – schnell, klar, persönlich.

Ihr Weg zu uns.

Kontakt
Mehr lesen

Unsere Mitgliedschaften und Kooperationen: