Betoninstandsetzung und Betoninstandhaltung

Münchens Schmuckstück strahlt in neuem Glanz: Das neue Art Deco Palais
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Wenn Stahl- und Spannbetonbauwerke rechtzeitig instandgesetzt werden, lässt sich ihre Lebensdauer deutlich verlängern. Gleichzeitig ist eine frühzeitige Instandsetzung häufig wirtschaftlicher, als Schäden weiter fortschreiten zu lassen.

Wir von der ZM-I Gruppe begleiten Sie bei allen Schritten der Betoninstandsetzung: von der Bauzustandsanalyse über die Entwicklung eines Instandsetzungskonzepts bis hin zur Planung, Ausschreibung, Vergabe und Bauüberwachung der Maßnahmen. Als Ingenieurbüro unterstützen wir Bauherren bei Instandsetzungsprojekten im Hochbau ebenso wie im Ingenieurbau.

Vorbeugende Instandsetzung: Die Lebensdauer von Bauwerken verlängern

Ein wichtiges Ziel der Bauzustandsanalyse ist es, Schädigungsprozesse frühzeitig zu erkennen. Dazu gehören beispielsweise Chloridbelastungen oder beginnende Bewehrungskorrosion, die zunächst für das Auge unsichtbar bleiben können.

Durch frühzeitige Maßnahmen lassen sich Schäden verhindern und die Lebensdauer von Betonbauwerken deutlich verlängern.

Was ist zu beachten bei der Instandsetzung von Betonbauwerken? 

Eine erfolgreiche Instandsetzung beginnt mit einer sorgfältigen Planung und einer fachkundigen Bewertung des Bauwerkszustands. Das Ziel ist es, die Maßnahmen so zu entwickeln, dass die Dauerhaftigkeit des Bauwerks langfristig gesichert wird.

Neben der aktuellen Schadenssituation wird dabei auch die zukünftige Nutzung sowie die zu erwartende Restnutzungsdauer des Bauwerks berücksichtigt.

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Die Instandsetzung beginnt mit einer Bauzustandsanalyse 

Eine ganzzeitliche Bauzustandsanalyse bildet die Grundlage jeder zielgerichteten, bedarfsbezogen Instandsetzungsplanung. Sie sorgt für eine Risikominimierung, für Kostensicherheit und auch für eine Erhöhung der Erfolgsaussichten. Sie schafft Transparenz über den tatsächlichen Bauwerkszustand und ermöglicht eine wirtschaftliche und technisch sinnvolle Planung der Maßnahmen. Eine fundierte Analyse reduziert Risiken, schafft Kostensicherheit und erhöht die Erfolgsaussichten der Instandsetzung.

Folgende Punkte gehören zu einer Bauzustandsanalyse:

  • Auswertung vorhandener  Bestandsunterlagen
  • Handnahe Sichtprüfung und Dokumentation vorhandener Schäden
  • Planung und Begleitung zerstörungsfreier Bauwerksuntersuchungen (z.B. Betondeckungsmessungen mit ferromagnetischen Verfahren, Radar oder Ultraschall, Potentialfeldmessungen, etc.)
  • Planung und Begleitung zerstörender Untersuchungen (z.B. Chloridanalysen, Bohrkernentnahmen, Sondierungsöffnungen, etc.)
  • Feststellung und Bewertung der Schädigungsursachen und deren Auswirkungen
    Ermittlung des Handlungsbedarfs unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und Dauerhaftigkeit

Nur wenn auch die nicht offensichtlich erkennbaren Auffälligkeiten bzw. Schäden, untersucht und bewertet sind, kann eine Instandsetzung als dauerhaft eingestuft werden. Innerhalb der ZM-I Gruppe kann die Bauzustandsanalyse zudem interdisziplinär gemeinsam mit weiteren Fachbereichen, beispielsweise der Bauwerkdiagnostik, durchgeführt werden.

Aus diesen Grundlagen kann der Instandsetzungsbedarf ermittelt werden. Im nächsten Schritt wird ein Instandsetzungskonzept erstellt und die Planung der Instandsetzungsmaßnahmen bis zur Ausführungsreife durchgeführt.

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Sie haben Fragen oder wünschen sich eine  Beratung? Melden Sie sich gerne bei uns! Gerne bringe ich Sie mit der Fachabteilung in Kontakt.

Cäcilie Gantevoort, Referentin für Kommunikation

Instandhaltungsbedarf: Was muss bearbeitet werden?

Auf Basis der Bauzustandsanalyse wird der konkrete Instandhaltungsbedarf ermittelt. Dabei wird festgelegt, welche Bauteile betroffen sind, wie schwerwiegend die Schäden sind und in welchem Umfang Eingriffe erforderlich werden.

Entscheidend ist nicht nur das sichtbare Schadensbild, sondern auch die Ursachen und die mögliche Weiterentwicklung der Schäden – mit Blick auf Dauerhaftigkeit und Standsicherheit.

Ein zentraler Schritt ist die Priorisierung der Maßnahmen: Schäden werden in kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Handlungsbedarf eingeteilt. Akute Schäden mit Sicherheitsrelevanz erfordern sofortiges Handeln, während weniger kritische Bereiche in geplante Instandhaltungszyklen aufgenommen werden.

Das Ergebnis ist eine klare Übersicht der zu bearbeitenden Bereiche, ihrer Priorität und der erforderlichen Leistungen – die Basis für ein wirtschaftlich und technisch optimiertes Instandsetzungskonzept.

Diese Punkte enthält ein Instandsetzungskonzept:

 

  • Auswahl geeigneter Instandsetzungsverfahren, -prinzipien und -materialien
  • Definition von Schutzzielen und Instandsetzungsstrategien
  • Planung von Schutzsystemen (z. B. Oberflächenschutz, Rissinjektion, Korrosionsschutz)
  • Darstellung der geplanten Maßnahmen in Planunterlagen und Leistungsbeschreibungen
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Bauwerkssanierung mit Schwerpunkt Betonsanierung

Wir begleiten Ihre Instandsetzungsmaßnahme über alle Leistungsphasen bis zur erfolgreichen Umsetzung.

Unsere Leistungen umfassen:

  • Grundlagenermittlung und Voruntersuchungen (Bauzustandsanalyse)
  • Erstellung eines Instandhaltungkonzeptes
  • Planung der Instandsetzung- und Sanierungsarbeiten (Instandhaltungsplan)
  • Ausschreibung und Vergabe der Bauleistungen (Leistungsbeschreibung der erforderlichen Arbeiten, Einholung von Angeboten, Beschaffung eines Bauunternehmens sowie die wirtschaftliche Vergabe)
  • Fachbauleitung und Bauüberwachung (Sicherstellung der Ausführungsqualität, Kostensicherung, Terminsicherung)

Das Instandhaltungskonzept bildet für Bauherren eine fundierte Entscheidungsgrundlage. Durch unsere verständliche Beratung unterstützen wir von der ZM-I Gruppe auch weniger fachkundige Bauherren dabei, die richtige Entscheidung für ihr Bauwerk zu treffen.

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Olympiaschwimmhalle, München
Olympiaschwimmhalle, München

Instandhaltung und Sanierung von Tiefgaragen und Parkhäusern

Tiefgaragen und Parkhäuser sind besonders hohen Belastungen ausgesetzt – etwa durch Feuchtigkeit, Chloride oder mechanische Beanspruchung. Um zukünftige Instandsetzungsmaßnahmen vorzubeugen, ist die Instandhaltung über die gesamte Nutzungs- und Lebensdauer eines Bauwerkes wichtig.

Sie erhalten bei uns:

 

  • Erstellung von Wartungsplänen für Parkgaragen
  • Entwicklung objektspezifischer Wartungskonzepte
  • Festlegung von Inspektionsintervallen, Prüfparametern und Maßnahmen
  • Durchführung wiederkehrender Inspektionen
  • Dokumentation des aktuellen Bauwerkszustands
  • Ableitung notwendiger Unterhaltungs- oder Instandsetzungsmaßnahmen
Instandsetzung der Tiefgarage Schmorellstraße
© Florian HeineInstandsetzung der Tiefgarage Schmorellstraße

Schutz und Instandhaltung von Stahlbeton

Die Betoninstandsetzung umfasst sowohl die Reparatur von Betonschäden als auch den Schutz der Bewehrung vor Korrosion.

Das Ziel ist der langfristige und dauerhafte Schutz von Stahl- und Spannbetonbauteilen durch kontinuierliche Instandhaltung über die gesamte Lebens- und Nutzungsdauer. Die ZM-I Gruppe begleitet Sie hierbei.

Bauüberwachung im Bereich Instandsetzung

Im Bereich der Instandsetzung werden Produkte bekannter und unbekannter Zusammensetzung eingesetzt. Besonders die Verwendung von Materialien unbekannter Zusammensetzung erfordert eine sorgfältige Planung. Dies bedeutet, dass die neuen Produkte sorgfältig auf die Bestandsmaterialien, auf die Anforderungen, die sie leisten müssen und die Einbaubarkeit abgestimmt sein müssen. Um zu vermeiden, dass bei der Durchführung der Maßnahme nicht andere Produkte als vorgesehen zum Einsatz kommen, ist die sorgfältige Bauüberwachung grundlegend.

Die Bauüberwachung stellt sicher, dass

 

  • die vorgesehenen Materialien verwendet werden
  • die Arbeiten fachgerecht ausgeführt werden
  • Qualitäts-, Kosten- und Terminziele eingehalten werden

Die Leistungen der ZM-I Gruppe auf einen Blick  

  • Betoninstandsetzung im Hochbau und Ingenieurbau
  • Bauzustandsanalyse und Schadensbewertung
  • Erstellung von Instandhaltungkonzepten
  • Planung von Instandsetzungsmaßnahmen
  • Ausschreibung und Vergabe von Bauleistungen
  • Bauüberwachung und Qualitätssicherung (fachtechnische Beratung)
  • Tiefgaragen- und Parkhausinstandsetzung
  • Brückenprüfung (nach DIN 1076)
  • Brückeninstandsetzung/Brückensanierung
  • Erstellung von Wartungs- und Instandhaltungsplänen
  • Inspektion von Parkbauten
  • Tragwerksplanung von Instandsetzungsmaßnahmen

Unsere Qualifikationen in der Betoninstandsetzung und Betoninstandhaltung

  • Zertifizierte Sachkundige Planer im Bereich Schutz- und Instandsetzung von Betonbauteilen (DPÜ)
  • Bauwerksprüfer:innen mit VFIB-Zertifikaten
  • Beratende Ingenieur:innen

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Unsere Mitgliedschaften und Kooperationen: